Gemeinnützige Selbsthilfe Schlafapnoe Deutschland e.V.
Der GSD unterstützt das Aktionsbündnis "meine Wahl!" und setzt sich für die Wahlfreiheit bei medizinischen Hilfsmitteln ein. http://www.buendnis-meine-wahl.de

Öffentlichkeitsarbeit und Presseinformation

Der Verband ist die Interessenvertretung seiner Mitglieder. Unmittelbarer und ausschließlicher gemeinnütziger Zweck des Vereins ist die Gesundheitsförderung von Menschen mit Schlafapnoe-Syndrom (Chronische Schlafstörungen und deren Folgekrankheiten) und ihrer Angehörigen durch Information, Erfahrungsaustausch und Ermutigung zur Therapie, Förderung der Gründung und der Arbeit von Selbsthilfegruppen für Schlafapnoe-Patienten und ihrer Angehörigen, Erfahrungsaustausch mit Fachärzten, der Wissenschaft und der Medizintechnik sowie Information der Medien und der breiten Öffentlichkeit.




Selbsthilfegruppe Schlafapnoe - Chronische Schlafstörungen Sonneberg - Neuhaus / Rwg

Einladung

Werte Damen und Herren,

unsere Selbsthilfegruppe führt am 28. Juni 2008 ab 09.00 Uhr im Behindertenverband
Sonneberg, Ziegenrückweg 15 (Hofeinfahrt unmittelbar unterhalb REWE–Markt)
einen großen Aktionstag mit dem Thema:

„Schlafstörungen und Sekundenschlaf“

durch.
Das Programm für unseren Höhepunkt im Jahr 2008 liegt der Einladung bei.
Im täglichen privaten Leben, im Beruf und auf Reisen entstehen bei Müdigkeit, hervorgerufen u.a.
durch Schlafstörungen, hohe Gefahrenmomente und viele Unfälle.
Wir möchten auf diese Problematik an unserem Aktionstag aufmerksam machen und die
Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren. Hierbei möchten wir auch besonders gefährdete
Berufsgruppen wie Kraftfahrer und Schichtarbeiter ansprechen.
Viele Betroffene erfahren leider erst nach schweren gesundheitlichen Schäden oder nach schweren
Unfällen, dass sie unter Schlafstörungen leiden.
Wie im Programm ersichtlich, haben wir zu unserer Veranstaltung namhafte Referenten eingeladen.
Ganz herzlich möchten wir auch Sie zu diesen Aktionstag einladen und würden
uns über Ihr Kommen sehr freuen.

Ihre Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Chronische Schlafstörungen Sonneberg-Neuhaus/Rwg.
Horst Meyer, Vors.


Programm zum Aktionstag am 28.06.2008 im Behindertenverband Sonneberg
Ziegenrückweg 15 (Hofeinfahrt unmittelbar unter REWE-Markt)

Thema: „Schlafstörungen und Sekundenschlaf“

09.00-09.15 UhrEröffnungHorst Meyer
09.15-09.30 Uhr Grußworte
09.30-09.50 Uhr „Verkehrspolitische Maßnahmen im europäischen Raum“
Abgeordneter Europaparlament
Dr. D.-L. Koch
09.50-10.05 Uhr Diskussion, anschließend 5 Min. Pause
10.05-10.20 Uhr Vorstellung Fa. Resmed, Martinsried Torsten Jacobi
10.20-10.35 Uhr Diskussion, anschließend 5 Min. Pause
10.35-10.50 Uhr „Gebiss-Schienen bei Schlafapnoe“
AG Zahnärztliche Schlafmedizin Thüringen
Dr. Liebaug
10.50-11.05 Uhr Diskussion, anschließend 5 Min. Pause
11.05-11.35 Uhr „Müdigkeit – Gefährdung im Straßenverkehr“
Institut für Verkehrswissenschaften an der Uni Würzburg
Dr. Hargutt
11.35-11.45 Uhr Diskussion, anschließend
11.45-12.15 Uhr Große Pause mit Möglichkeit der Esseneinnahme
12.15-12.45 Uhr „Schlafapnoe und Sekundenschlaf“
Kardiologe und Schlafmediziner Resmed Martinsried
Dr. Woehrle

Anschließend Runder Tisch mit den Referenten und Gästen

- Beteiligte Stände
* ResMed Martinsried mit Gerätetechnik und Masken - Beratung
* Fa. Blaschke Sonneberg mit Hilfsmittel, Geräte Masken – Beratung
* Europainitiative „DocStop“, Herr Bernickel – Beratung
* Bundesverband GSD und Landesverband LFS mit Info- Material - Beratung
* Zahnärztliche Schlafmedizin Thüringen mit Zahnschienen - Beratung
* Landesverband der Hörgeschädigten mit Hörmobil – Beratung
* Polizei Sonneberg mit Technik – Beratung

Für Erfrischungsgetränke und Pausenversorgung ist gesorgt !

Web: www.schlafapnoe.org



DAK-Spende - Krankenkassen fördern die Selbsthilfe

Krankenkassen fördern die Selbsthilfe

Bückeburg. "Wir sind froh darüber, dass es Selbsthilfegruppen gibt", hat
Thomas Schäfer, Bezirksgeschäftsführer der Barmer, anlässlich einer
Spendenübergabe an Karl-Heinz Klevers, dem Bundesvorsitzenden der
Gemeinnützigen Selbsthilfe Schlafapnoe, betont. "Wenn man die Schlafapnoe
nicht früh genug erkennt, kann das auch kostenmäßig zu Buche schlagen."
Tatsächlich hat der Bundesverband in Sachen Prävention gerade in den
vergangenen Monaten einiges erreicht. Auf seine Initiative hin ist ein
Gesetz zustande gekommen, das den Verkehr auf deutschen Straßen sicherer
machen soll. Klevers: "Demnächst müssen Lkw-, Bus- und Taxifahrer beim
Neuerwerb der Fahrerlaubnis einen Screening-Test machen, ob sie an
Schlafapnoe leiden." mig


Über einen Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro,
übergeben von Barmer- Bezirksgeschäftsführer Thomas Schäfer (v.l.),
konnte sich Karl-Heinz Klevers von der Selbsthilfe Schlafapnoe freuen. Foto: mig



Selbsthilfegruppen in Schaumburg

Wir sind für alle offen

Die Kontaktstelle ist für Ratsuchende meist der erste Berührungspunkt mit der Selbsthilfe

Von Holger Buhre

"Nur wenn du deine Krankheit annimmst, kannst du gut damit leben", sagt
Karl-Heinz Klevers. Der 61-Jährige weiß, wovon er spricht. Er ist
Vorsitzender des Vereins "Kontaktstelle der Schaumburger
Selbsthilfegruppen".

Von seinem Büro in Evesen aus kümmert sich der rührige Vorruheständler
akribisch um die Angelegenheiten der rund 120 im Landkreis Schaumburg
existierenden, krankheitsbezogenen Selbsthilfegruppen. Rund 70 von ihnen
sind zugleich Mitglied im Trägerverein. Einen Unterschied zwischen "Diesen"
und "Jenen" macht Klevers jedoch nicht. "Wir sind für alle offen", stellt er
klar.


Karl-Heinz Klevers in seinem Büro in Evesen: Der 61-Jährige kommt bei
seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für die Belange der Selbsthilfe zuweilen auf
eine 60-Stunden-Woche. Buhre

Als Vorsitzender des auf seine Initiative hin vor mehr als fünf Jahren
gegründeten Vereins vertritt er quasi die Interessen von rund 2700
Schaumburgern, die Mitglied einer hiesigen Selbsthilfegruppe sind. Diese
Aufgabe hat sich für Klevers, der mit 39 Jahren nach seinem zweiten
Herzinfarkt zum ersten Mal mit der Selbsthilfe in Kontakt gekommen ist,
inzwischen zu einem Fulltime-Job entwickelt: Parallel zur Schaumburger
Kontaktstelle ist er unter anderem Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands
Gemeinnützige Selbsthilfe Schlafapnoe Deutschland e.V. und Ehrenamtlicher
Beauftragter der Deutschen Herzstiftung. "Das ist mein Hobby", sagt der
Vorruheständler. "Ich bin immer mehr in diese Aufgaben hineingewachsen.
Mit der Vielzahl der verschiedenen Selbsthilfegruppen im Schaumburger Land
ist Klevers zufrieden: "Wir sind gut aufgestellt und decken fast alle
Krankheiten ab. Außerdem klappt die Zusammenarbeit mit den Ärzten hier
hervorragend."

Wer sich mit einem gesundheitlichen Problem an die beim Gesundheitsamt des
Landkreises angesiedelte Kontaktstelle wendet, kann sich darauf verlassen,
dass ihm diskret geholfen wird: entweder von dem Mitarbeiter in Stadthagen
oder von Klevers. "Viele wissen zunächst gar nicht, was sie haben", hat der
61-Jährige bei Erstgesprächen immer wieder festgestellt. "Wir nehmen uns
aber viel Zeit für jeden Ratsuchenden", verspricht der
Trägervereins-Vorsitzende.

Unterstützung gibt es bei der Kontaktstelle sowohl in fachlicher als auch in
bürokratischer Richtung: einerseits durch die Vermittlung zum richtigen
Mediziner oder in die passende Selbsthilfegruppe, andererseits durch
Hilfestellung bei Anträgen und dergleichen. Zugleich hilft Klevers den
einzelnen Gruppen, bei den Krankenkassen finanzielle Unterstützung zu
beantragen ­ eine Aufgabe, die der Trägerverein nicht stellvertretend
übernehmen darf. "Das muss jede Gruppe für sich selbst tun", weiß der
Experte.

Dass die Selbsthilfe-Arbeit sinnvoll ist, daran lässt Klevers keinen Zweifel
aufkommen: "Prävention hilft dabei, die Kosten der Gesundheitsversorgung zu
senken. Daran müsse auch den sieben im Schaumburger Land mit
Geschäftsstellen vertretenen Krankenkassen gelegen sein, ist er überzeugt,
dort stets auf Gehör zu stoßen, wenn es ums Geld und damit ums Eingemachte
geht.

In der Selbsthilfe sei das Geld gut angelegt, betont Klevers. ?Hier lernen
die Leute, mit ihrer Krankheit zu leben", bricht er eine Lanze für die
seiner Meinung nach gelungene Arbeit der rund 120 Schaumburger Gruppen.
Welche positiven Auswirkungen dies auf jeden einzelnen Betroffenen hat,
steht für ihn außer Frage: "Das steigert die individuelle Lebensqualität.
Das war bei mir damals so, und das höre ich immer wieder von vielen
Betroffenen."

Der Infokasten
Nach ihrer Gründung 1996 war die Kontaktstelle zunächst sechs Jahre lang auf
die Existenz von ABM-Stellen angewiesen. Dieser Schwebezustand fand im Jahr
2002 ­ nach der Streichung des Zuschusses ­ in der Gründung des
Trägervereins ein positives Ende. Der Verein wird von den Krankenkassen und
dem Landkreis gemeinsam getragen. Für alle Selbsthilfegruppen ist die
Mitgliedschaft kostenlos und bietet nach Angaben von Karl-Heinz Klevers
"erhebliche Vorteile: Rechtsschutz, Haftpflichtversicherung,
Gemeinnützigkeit und Hilfe bei der Beschaffung von Fördergeld". Die beim
Gesundheitsamt angesiedelte Kontaktstelle der Schaumburger
Selbsthilfegruppen in Stadthagen (Probstäger Straße 6), ist telefonisch
unter der Nummer (0 57 21) 97 58 40 zu erreichen.



SHG Schlafapnoe/Ludwigsburg

Erika Jungbauer
Lilienweg 41
70806 Kornwestheim
Tele. u. Fax: 07154 - 805102
E-Mail: Erika.Jungbauer@t-online.de

Vorstellung der Selbsthilfegruppe

Wer sind wir?

Die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand Ludwigsburg, kurz SHG, wurde
im Jan. 2001 von Frau E. Jungbauer als selbst Betroffene, ins Leben gerufen.
Mittlerweile ist die SHG auf 145 Mitglieder angewachsen, die sich voraussichtlich
zeitlebens mit dieser Krankheit auseinandersetzen müssen.
Die Probleme und Unwissenheit im Umgang mit der Krankheit, und die bisweilen
schwierige Handhabung des Therapie-Gerätes, war Anlass für die Gründung.

Was wollen wir?

Die SHG hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
Sie sollen lernen mit ihrer Krankheit und den Therapiegeräten so umzugehen, dass
unnötiges Leiden verhindert wird.

Was tun wir?

Aus Erfahrung wissen wir, dass es für den Betroffenen zumindest anfangs oft sehr
schwierig ist, sich in seiner neuen Schlafumgebung zurechtzufinden. Neben dem be-
handelnden Arzt möchte die SHG den Betroffenen eine weitere Hilfestellung zur Linderung
seines Schlafproblems anbieten. Dies tut die SHG u.a., indem sie jährlich mindestens
4 Treffen organisiert. Dabei werden nebenher auch Patientenschulungen (speziell
Maskenanpassung) angeboten.

Bei diesen Treffen werden Sie mit den neuesten Erkenntnissen über die Krankheit, und den
Therapie-Geräten versorgt. Unterstützt wird die SHG dabei durch anwesende Fachärzte
sowie den Vertretern der Geräte-Hersteller.

4 Mal treffen wir uns im kleinen Kreis, da der Erfahrungsaustausch der
Betroffenen untereinander sehr hilfreich sein kann.
Auf diese Weise konnte schon so mancher Tipp aus der Gruppe mit nach Hause genommen werden.
Sonderveranstaltungen werden gesondert bekannt gegeben.

Gerne nehmen wir noch weitere Mitglieder in die SHG auf.
Unsere Treffen finden im Klinikum Ludwigsburg, in der Erlachhofstrasse 10 / EG. statt.

Der Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft beträgt 18,-- Euro.

Ihre Partner sowie Interessierte sind selbstverständlich jederzeit willkommen.
Für weitere Fragen rund um die SHG stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Bankverbindung: Volksbank Ludwigsburg eG BLZ: 604 901 50 Konto: 392 186 004



DAK fördert erneut Selbsthilfegruppen

2.500 Euro an Gemeinnützige Selbsthilfe "Schlafapnoe"

BÜCKEBURG (hb). Alle Jahre wieder gibt es Anlass zur Freude. Nämlich dann, wenn der Bezirksgeschäftsführer der Allgemeinen Deutschen Krankenkasse (DAK), Ewald Stemme, den Vorstandsvorsitzenden der Gemeinnützigen Selbsthilfe Schlafapnoe Deutschland (GSD), Karl-Heinz Klevers, zu sich einlädt. Auch in diesem Jahr konnte Klevers erneut einen Scheck für den GSD in Höhe von 2.500 Euro entgegennehmen. Mit der Spende will die DAK die Arbeit des Selbsthilfevereins erneut unter-stützen. Stemme:"Patienten, die sich in einer Selbsthilfegruppe enga gieren, setzen sich nicht nur offensiv mit ihrer Krankheit, sondern auch kritisch mit dem Medizinbereich auseinander." Der Kranke, so Stemme, ist oft weder ein gleichberechtigter Partner seines Arztes noch verfüge er über alle für ihn persönlich wichtige Informationen. Hier böten Selbsthilfegruppen eine wichtige und notwendige Unter stützung. Das gemeinsame Ziel der Selbsthilfegruppen und der DAK sei auch künftig die Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb greife die Krankenkasse dem Verein nicht nur gern finanziell, sondern ferner durch ideelle und sachliche Förderung unter die Arme. Karl-Heinz Klevers, der demnächst auf 25 Jahre Selbsthilfearbeit in diversen Organisationen zurückblicken kann, bedankte sich für die Spende, die beim GSD Bundesverband immer gut ankommt. Wer übrigens mehr über die GSD wissen möchte, kann sich im Internet unter informieren. "www.gsdschlafapnoe.de"

Karl - Heinz Klevers freut sich über die Finanzspritze von der DAK, überreicht durch Ewald Stemme. Foto: hb