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Schlafapnoe-Selbsttest

Der Fragebogen zur Selbstprüfung wurde vom Schlaflabor der Ruhrlandklinik Essen erarbeitet. Wir haben unter folgendem Link auch eine Druckversion im PDF-Format für Sie erstellt:

PDF Schlafapnoe-Selbsttest

 

   
nie
manchmal
oft
sehr oft
           
1.
Schnarchen Sie laut oder sagen das andere von Ihnen?
 
2.
Wurden bei Ihnen Atemstillstände im Schlaf beobachtet?
 
3.
Fühlen Sie sich morgens schlapp und müde?
 
4.
Erwachen Sie morgens mit Kopfschmerzen?
 
5.
Fühlen Sie sich in Ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt?
 
6.
Haben Sie Schwierigkeiten, lange konzentriert zu bleiben?
 
7.
Sind Sie tagsüber oft schläfrig?
 
8.
Nicken Sie tagsüber spontan ein (z.B. beim Autofahren, Lesen, Fernsehen usw.)?
 
9.
Schlafen Sie abends schlecht ein?
 
10.
Kommt es vor, dass Sie nachts aufwachen?
           
11.
Wenn ja, müssen Sie Wasser lassen?
   
12.
Haben Sie dann Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen?
   
13.
Schlafen Sie unruhig, bzw. ist Ihr Bett morgens zerwühlt?
   
14.
Kommt es vor, dass Sie schweißgebadet aufwachen?
           
   


Hinweis:

Wenn Sie die Mehrzahl der Fragen mit "oft" oder "sehr oft" beantwortet haben, sollten Sie unbedingt Ihren Hausarzt informieren, der dann einen Facharzt (Schlafmediziner) mit zu Rate ziehen kann.


Mögliche Folgen:

  • Bluthochdruck
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Plötzlicher Herztod
  • Herzmuskelschwäche
  • Verkehrs- oder Arbeitsunfälle (Sekundenschlaf)
  • Potenzstörungen
  • Zuckerkrankheit
  • Depressionen


Die Diagnose:

Schon die Partnerin / der Partner kann bereits eine erste grobe Diagnose stellen, denn sie/er hat ebenfalls Schlafprobleme wegen der lauten Scharchgeräusche und bemerkt auch die evtl. Atempausen. Der nächste Schritt ist dann die interdisziplinäre Abklärung durch einen Facharzt, den "Schlafmediziner".


Die Therapie:

In leichten Fällen reicht oft bereits eine Umstellung der Lebensgewohnheiten aus.

  • Gewichtsreduzierung
  • Alkoholverzicht am Abend
  • Nikotinverzicht
  • Schlafmittelverzicht
  • geregelte Schlafzeiten

"Normalen" Schnarchern kann in der Regel bereits mit kleinen zahnärztlichen Geräten geholfen werden, die nachts getragen werden. Bei häufigen und längeren Apnoe-Phasen wird jedoch die nasale Überduckbeatmung als beste Therapie beurteilt. Der Überduck bewirkt, dass die während des Schlafes zusammenfallenden Weichteile der Luftröhre nicht mehr blockieren können. Der Druck wird individuell in einem Schlaflabor ermittelt. Bereits nach wenigen Nächten Schlaf mit einem kleinen Beatmungsgerät mit Maske fühlt sich der Patient "wie neu geboren". Viele Symptome verschwinden vollständig, andere bessern sich. Die Wirksamkeit der Überdruckbeatmung setzt allerdings eine hohe Akzeptanz und Lernbereitschaft des Betroffenen voraus. Zur Bewältigung dieser Probleme können Ihnen Selbsthilfegruppen sehr nützlich sein.


Hilfe durch Selbsthilfegruppen:

Sicherlich gibt es auch in Ihrer Nähe eine Schlafapnoe Selbsthilfegruppe. Selbstverständlich können Sie sich auch beim GSD, dem Bundesverband Gemeinnützige Selbsthilfe Schlafapnoe Deutschland e.V., nach Selbsthilfegruppen in Ihrer Region erkundigen. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

 

Weitere Selbsttests finden Sie auf der Webseite der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Mecklenburger Seenplatte:

Link Selbsttest krankhaftes Schnarchen und Tagesmüdigkeit


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